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 Gregor Bäumerich Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen Deutscher Stromgrosshandel

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PostSubject: Gregor Bäumerich Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen Deutscher Stromgrosshandel   Mon Jul 30, 2018 9:40 pm

Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen



vdw - Trade News Strom und Erdgas



______________________________________________________
Deutscher Stromgroßhandel:

Rauer Wind bei Terminen

Frankfurt (vwd) - Seit 1998 hat der Spotmarkt den deutschen Stromgroßhandel dominiert. Knapp drei Jahre später hat sich ein Forward-Markt entwickelt und auch die beiden deutschen Strom börsen Leipzig Power Exchange (LPX) und European Energy Exchange (EEX), Frankfurt, haben angekündigt, demnächst ihren jeweiligen Terminmarkt zu launchen. Dennoch beschränken sich die momentanen Termin- geschäfte noch hauptsächlich auf Produkte wie Week, Month, Quarter und Year. Ein Optionsgeschäft ist bisher nur rudimentär vorhanden. Branchenexpertensehen dabei ein Hauptproblem in dem Mangel an erfahrenen Terminhändlern.

Problematisch sei, dass bereits jetzt große Handelsvolumina bewegt würden, ohne dass das dazu notwendige Know-how bei allen Unternehmen festzustellen sei, sagte Hans Esser, Consultant bei Finanztrainer.com, gegenüber TradeNews beim IIR Kongress für Strom- und Gashandel in Frankfurt. Sollte im nächsten Jahr der von Enron-Stromdirektor Gregor Bäumerich prognostizierte "Sprung zur Option erfolgen“, sei mit unangenehmen Begleiterscheinungen zu rechnen. Er wolle nicht sehen, dass die Versorger als Crash- Spekulanten in der Zeitung stehen, äußerte sich Esser besorgt in Hinblick auf die enorme Leverage von Futures und Optionen und die dementsprechenden Summen, mit denen gehandelt werde.

In der Tat ähnelt der Strommarkt immer mehr anderen Commodity- Märkten, in welchen spektakuläre Crashs in der Vergangenheit für Aufsehen sorgten. So wurde im laufenden Jahr im Raum Deutschland- Österreich-Schweiz mit 1.500 TWh erstmals mehr Strom gehandelt als die tatsächlich verbrauchten 975 TWh, erklärte Bäumerich während seines Vortrages. Diese Ratio werde sich noch klarer in Richtung des Handels verändern, prognostizierte er weiter. Alles spricht dafür: Erst kürzlich hat sich mit dem Handelshaus Cargill ein großer Player der traditionellen Commodity-Märkte, an denen oft nur ein einstelliger Prozentsatz der gehandelten Kontrakte zur physischen Auslieferung kommt, im kontinentaleuropäischen Stromhandel engagiert.

Diese Entwicklung des Strommarktes hat mittlerweile auch die Bundesaufsicht für das Kreditwesen (BAKred, www.bakred.de) auf den Plan gerufen. In einem Kommunikee wies die Behörde darauf hin, dass zumindest der börsliche Terminhandel nur unter ihrer Aufsicht erfolgen kann. Sobald die Grenze vom Eigengeschäft zur Dienst leistung - darunter fällt auch Eigenhandel für Drittparteien - über schritten sei, müsse eine Genehmigung beantragt werden. Dafür müssen Zuverlässigkeit und Fachkompetenz nachgewiesen werden. Während Esser im Hinblick auf die Fachkompetenzprüfung der Versorger-Trader pessimistisch ist, beruhigte eine BAKred- Sprecherin: „Wenn es vorher keinen Strom-Terminhandel in Deutschland gab, wäre es ja sittenwidrig, wenn wir da einschlägige Erfahrung verlangen.“

Reihe von Anträgen erforderlich

Ganz so unkompliziert sei die Sachlage allerdings nicht, präzisierte eine weitere BAKred-Mitarbeiterin. Bevor man die Fachkompetenz- Kriterien für den Strommarkt definiere, brauche man erst einmal eine Reihe von Anträgen aus der Branche um festzustellen, was tragbar ist und was nicht. Auf die Frage, ob diese Anträge von den Versorger nicht schon gestellt wurden, meinte sie: „Es soll hier im Haus ein oder zwei geben“. Sie habe jedoch keinen gesehen, was darauf hinweise, wie sehr die Branche das Beantragen der für den Handel notwendigen Genehmigungen vernachlässige. Potenzielle Händler von Börsen terminen sollten dies bald erledigen, da die Bearbeitung ein lang wieriges Verfahren sei. Deutlicher wurde Esser: „In diesem Jahr wird wohl keiner mehr die Genehmigung kriegen.“

Sollten Marktteilnehmer vor Erteilung der Genehmigung mit Börsen- Terminen über ihr Eigengeschäft hinaus handeln, droht eine unange kündigte „Code of Conduct“, dass heißt eine Untersuchung und Strafanzeige, hieß es von der BAKred. Dabei liege der Schaden nicht nur bei den Unternehmen sondern auch bei den persönlich Beteiligten.„Wenn einer am Handel ohne Lizenzbeteiligt war, beein flusst das natürlich auch seine Bewertung in punkto Zuverlässigkeit“, sagte die BAKred-Mitarbeiterin. Wer dann in Zukunft – eventuell bei einem anderen Unternehmen – noch einmal eine Genehmigung für den Terminhandel beantrage, müsse damit rechnen, dass ihn seine alte „Sünde“ wieder einhole.

Jan Lütkemeyer

vwd/25.10.2000/jl

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