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 BANK BSI

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PostSubject: BANK BSI    Tue Dec 19, 2017 7:48 pm

Die Tessiner BSI gibt es seit 1873. Jetzt verschwindet sie über Nacht. Ihre Chefs und Private Banker haben sie in den Abgrund geritten, der BSI-CEO tritt zurück.
Die Finanzaufsicht ermittelt gegen 2 Banker und ordnet das Verschwinden für die BSI an.
Noch schlimmer: Die Bundesanwaltschaft, also die nationalen Strafermittler, haben ein Verfahren gegen BSI-Manager eröffnet.

Die heute publizierte Finma-Untersuchung gegen die BSI im Fall eines Staatsfonds von Malaysia namens 1MDB liest sich wie ein Gruselmärchen aus dem Swiss Banking.
Der Fall nimmt grosse Ausmasse an. Die Aufsicht schreibt heute, dass sie in diesem Zusammenhang gegen 6 weitere Schweizer Geldinstitute Verfahren eröffnet habe.
Laut einem Malaysia-Blog, der den 1MDB-Skandal früh enthüllt hatte, ist jüngst die Schweizer Coutts auf dem Radarschirm der Ermittler gelandet.
Am tiefsten im Sumpf steckte die BSI. Das hochbezahlte Management im Tessin liess seine hochgelobten Singapur-Chefs machen, was diese wollten.
Was sie wollten, war immer das Gleiche: Geld. Viel Geld. Für sich.
Die Berater und Verantwortlichen bei der BSI in Singapur, geleitet vom bis vor kurzem mit Lorbeeren überhäuften Hanspeter Brunner, machten fast alles, was verboten war.
Sie schauten bei verdächtigen Transaktionen, bei denen es immer um sehr hohe Millionenbeträge ging, einfach weg.
Sie fragten nie nah, wenn längst hätte offensichtlich sein sollen, dass hier Geldwäsche im grossen Stil betrieben wird.
Sie halfen ihren betrügerischen Kunden, wo sie nur konnten; alles, um selbst steile Karriere zu machen und maximal viel einzukassieren.
Es gibt Fälle, die nicht für möglich gehalten werden.
Einmal wurden am gleichen Tag 20 Millionen Dollar über mehrere Konti bei der BSI in Singapur hin- und herverschoben, um dann am Abend in einem Wisch an ein Drittinstitut transferiert zu werden.
Die Finma schreibt dazu heute:
„Diese Art von Transaktionen ist ausgesprochen anfällig für Geldwäscherei. Dennoch unterliess die Bank die Dokumentation und Plausibilisierung der Hintergründe oder begnügte sich mit dem Hinweis, dass es sich innerhalb dieser Kundenbeziehungen jeweils um dieselbe wirtschaftlich berechtigte Person handle oder diese Transaktionen zu „Accounting-Zwecken“ durchgeführt würden.“
Aktiv weggeschaut und dann verschleiert und schöngeredet.
Dafür kassierten die Strippenzieher einen übermässig hohen Preis, was in der Zentrale in Lugano ebenfalls alle Alarmlampen hätte aufleuchten lassen sollen.

Dazu nochmals die Finma:
„Die verrechneten Gebühren waren überdurchschnittlich hoch und nicht marktüblich. Die Bankverantwortlichen haben nicht hinterfragt, weshalb die ausländischen Staatsfonds Dienstleistungen für institutionelle Kunden bei einem auf Privatkunden spezialisierten Institut beziehen und dafür überhöhte und nicht marktübliche Gebühren bezahlen.“
Es roch und rauchte überall. Aber die BSI-Chefs in Lugano, darunter auch der renommierte und bis heute allseits beliebte Alfredo Gysi als Präsident des Verwaltungsrats, sagten einfach nichts.
Gysi blieb ein Säulenheiliger von Swiss Banking – dabei hatte er in seiner Hütte den wohl grössten Misthaufen der jüngeren Zeit. Bis Herbst war Gysi BSI-Kapitän.
Zumindest die operative Spitze der BSI hätte gewarnt sein sollen. Intern gab es nämlich schon früh klare Hinweise auf massive Mängel und Verdachtsmomente.
„Bereits 2012 richtete sich ein Mitarbeiter wie folgt an die Vorgesetzten“, hält die Finma in ihrem Communiqué fest.
„My team is implementing these transactions without really knowing what we are doing and why and I am uncomfortable with this. […] there should be a stronger governance process around all this.“
Laut Finma sei der „interne Hinweis (…) bankintern nicht weiterverfolgt“ worden.
Die Schweiz und ihre Aushängeschilder haben lange zugeschaut.
Sie tragen eine Mitverantwortung für einen Fall, der den Bankenplatz in der internationalen Wahrnehmung erschüttert und sein Image massiv beschädigt.
Die Finma verpasste die Gelegenheit, rechtzeitig einzugreifen.
Der Watchdog winkte den Verkauf der BSI von der früheren Besitzerin, der italienischen Versicherung Generali an die Brasilien-Investmentbank Pactual im 2014 durch.
Damals musste die Finma die Bank genau anschauen. Sie hätte vieles finden können. Reagiert hatte sie vorerst nicht.
Es brauchte das Ausland, um bei der BSI die wahren Zustände zutage zu fördern. In Brasilien kam die BSI wegen dem Korruptionsskandal um die Ölfirma Petrobras ins Visier der Behörden.
In Singapur flog der Fall des Staatsfonds 1MDB auf. An beiden Orten fuhren die Behörden schweres Geschütz vor.
Erst jetzt bewegte sich auch Bern.
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PostSubject: Re: BANK BSI    Tue Dec 19, 2017 7:54 pm

SHAB-Meldungen BSI SA - Zürich - Moneyhouse

https://www.moneyhouse.ch/de/company/bsi-sa-14417376251/messages


  1. Im Cache

Sanmamed Sanchez, Alfredo, von Zürich, in Zürich, mit Kollektivunterschrift zu zweien. SHAB 110/2016 .... Muino, David, von Wikon, in Oftringen, mit Kollektivunterschrift zu zweien [bisher: in Starrkirch-Wil]; ...... Gysi, Dr. Alfredo, von Suhr, in Comano, Präsident der Generaldirektion, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Brianti ...
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PostSubject: Re: BANK BSI    Tue Dec 19, 2017 7:55 pm

Background

Dr. Alfredo Gysi served as the Chief Executive Officer of BSI SA from 1994 to December 31, 2011 and also served as its Member of Executive Board until December 31, 2011. Dr. Gysi served as the President of B-Source SA (formerly Avaloq Sourcing Switzerland SA) until March 14, 2016. He serves as the Chairman of Università Della Svizzera Italiana. Dr. Gysi serves as the President of Board of Trustees for the Lugano Faculties at University of Lugano. He serves as the Chairman ... of the Association of Foreign Banks in Switzerland. He served as the Chairman of BSI SA since January 1, 2012. Mr. Gysi serves as Vice-Chairman of the Fondazione dell'Orchestra della Svizzera italiana. He serves as a Director at the Swiss Bankers Association (SBA) and a member of the Foundation Board of the Swiss Finance Institute. He served as a Member of Bank Council of Swiss National Bank since May 1, 2011 until April 30, 2016. He served as a Member of Supervisory Board of Generali Deutschland Holding AG (Formerly Amb Generali Holding AG) from May 19, 2004 to May 6, 2008. He holds a Doctorate in mathematics from Milan's Università Statale in 1973.
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